Ichthyologische Mittheilungen VIII

Dr. Franz Steindachner

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Channa fasciata n. spec.

D. 44; A. 28; L. lat. 54; 1. transv. 4/1/15. 1

Die Höhe des Körpers ist 7 1/2 mal, die Kopflänge 4 1/2 mal, die Länge der Schwanzflosse c. 6 2/6 mal in der Totallänge enthalten. Der Durchmesser des Auges gleicht 2 1/2 der Kopflänge, die Schnauzenlänge übertrifft nur unbedeutend die Länge eines Auges. Das hintere, kreisrunde Nasenloch liegt ganz nahe am oberen Ende des vorderen Augenrandes, das vordere mündet in einen ziemlich langen Tubus am oberen Ende des Oberkiefers, dessen hinteres Ende in senkrechter Richtung noch ziemlich weit über den hinteren Augenrand zurückreicht.

Table VI, fig.1: C. fasciata by SteindachnerTafel 6, fig. 1: Die Zeichnung zu Steindachners Beschreibung von C. fasciata. Es ist unschwer zu erkennen, dass es sich dabei eigentlich um C. asiatica handelt.

Der Unterkiefer überragt nur unbedeutend den Zwischenkiefer; diese beiden sowie der Vomer und die Gaumenbeine tragen eine Binde feiner Spitzzähnchen; nur die innerste Zahnreihe des Unterkiefers enthält längere und stärkere Zähne, ebenso der Zwischenkiefer unmittelbar vor dem Vomer. Die Stirnbreite gleicht 2 1/2 Augenlängen.

6 Schuppenreihen liegen zwischen dem hinteren Augenrande und dem hinteren Vordeckelrand Die Seiten den Kopfes sind viel stärker gewölbt als die Oberseite, welche in der Mitte, der Länge nach, schwach eingedrückt ist.

Die Seitenlinie bricht senkrecht über dem Beginne der Anale ab und durchbohrt im Ganzen 51 Schuppen.

Die Schuppen sind sehr stark gestreift, die kleinsten liegen am Bauche und die grössten auf der Oberseite des Kopfes.

Der Körper ist rostbraun, und zwar am Rücken etwas dunkler als an und zunächst dem Bauche. Von dem hinteren und unteren Augenrande laufen 3 braune Längsbinden strahlenförmig nach hinten; die unterste ist am schwächsten ausgeprägt und endigt am Vordeckelwinkel, die beiden übrigen reichen bis zum hinteren Ende des Kiemendeckels.

9 winkelförmig gebrochene, mit der Winkelspitze nach vorne gekehrte Querbinden liegen an den Seiten des Rumpfes und sind wie der Kiemendeckel und die Dorsale mit hellblauen Flecken geziert. Eine weissliche Binde läuft über die Höhenmitte der Schwanzflosse.

Sämmtliche Flossen sind schmutzig schwärzlichbraun, die Dorsale und Anale nach hinten zugespitzt; die Caudale ist länglichrund, ungefleckt. Die hintere Hälfte der Anale und die ganze Caudale sind mit kleinen Schuppen bedeckt.

Die Länge der Pectorale gleicht der halben Entfernung der Pectoralbasis von dem vorderen Kopfende. Ein brauner Längsfleck liegt an der Basis der Pectoralstrahlen.

Fundort: Ningpo.

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Footnotes

1 The description of Channa fasciata is a redescription of Channa asiatica (Linné, 1758) . Back

Acknowledgement and Source(s)

This passage was originally published under the above title in: Verhandlungen der kaiserlich-königlichen zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien in 1866, vol.16, pp. 761- 796.

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